Für ein „Nein“ von deinem Gegenüber bist du meist selber verantwortlich (Roland Wlaschitz)

Liebe Mentalistin, lieber Mentalist, einen wunderschönen Sonntagmorgen!

Nicht jede(r) denkt und handelt gleich wie wir. Ein „Nein“ von anderen steht grundsätzlich für Verweigerung, Ablehnung und sich vor uns verschließen. Daher erzeugt es in uns großteils Enttäuschung und ein erniedrigendes Gefühl. Das hat auch viel mit unserem gewonnenen Selbstwertgefühl zu tun, welches wir uns als Kinder und Jugendliche oft hart erarbeiten mussten und das wir auch als Erwachsene immer wieder gerne bestätigt bekommen möchten. Und ein Feedback in dieser Form ist natürlich nicht unbedingt weiter dafür förderlich.

Da können wir aber schon prophylaktisch etwas dagegen unternehmen. Wenn du schon vorher die Einstellung deines Gegenübers eruierst, ersparst du dir unnötiges Kopfzerbrechen, ob die negative Antwort mit dir oder sonst etwas zu tun hat. Es muss ja nicht immer nur eine sachliche Entscheidung dahinter stecken. Vielleicht liegt es auch daran, dass du der Person, von der du etwas möchtest, selber vorher nicht genügend Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegengebracht hast. Da könntest du jedenfalls sogar positiv entgegenwirken. Auf jeden Fall zahlt es sich aus, selber vorher die Chancen abzuschätzen, bevor man sich eine unbefriedigende Abfuhr holt. Aber manchmal ist ein „nein“ nur die Bestätigung, was man schon selber gewusst oder zumindest geahnt hat.

Ich wünsche dir, dass du die „Neins“ vom Gegenüber damit erfolgreich begrenzen kannst!

Herzliche Grüße

Veröffentlicht unter Mentalsatz der Woche